Geschichte der Kirche

Eine kurze Geschichte der Kreuzkirche Klaffenbach

Es ist ein imposanter Bau, der sich in Klaffenbach dorfaufwärts auf dem Hügel an der heutigen Adorfer Straße erhebt. Einen anderen Ort für den Kirchenbau hätte es in dem Dorf am schallenden, tönenden, klappernden Bach auch nicht gegeben. 1902 beschlossen die Familienoberhäupter von Klaffenbach in einer Hausväterversammlung die Gründung einer eigenen Kirchgemeinde. Bereits 1878 war auf den Fluren des ehemaligen Kuhn-Gutes ein eigener Gottesacker errichtet worden. Die Klaffenbacher gingen jahrhundertelang zu Gottesdiensten, Trauungen, Taufen und Beerdigungen in die Kirche nach Neukirchen. Die Geburtsstunde der eigenen Parochie in Klaffenbach war dann der 01. Januar 1910. Erster Pfarrer war Martin Grube, der in einem in der Schule eingerichteten Betsaal predigte und Trauungen und Taufen zelebrierte. Die Schule hatte auch eine Glocke.

Die Grundsteinlegung für den Bau der Kirche, deren Architekt Ernst Beier aus Chemnitz war, erfolgte am 25. September 1910 und bereits am 24. Dezember 1911 wurde die Kirche geweiht.

Die Weihe der drei Bronzeglocken für die Kirche, gegossen bei der Fa. Franz Schilling in Apolda, hatte bereits am 23. Juli 1911 stattgefunden. Zwei dieser Glocken mussten im 1. Weltkrieg abgegeben werden. Die dritte und kleinste wurde bei der Anschaffung der drei Stahlgussglocken im Jahr 1920 in Zahlung gegeben. Diese Glocken taten ihren Dienst bis zum Erntedankfest 2020. 

Am 17. Juli 2020 wurden die neuen Glocken in Innsbruck gegossen und am Kirmessonntag, dem 13. September 2020, geweiht. 


Seit dem 28. März 2021 läuten die Glocken wieder für die Kirchgemeinde und alle Klaffenbacher und rufen zum Gebet.